Blick zurück / Vergangenes

19.2.2026 Premiere mit "Bildern zur Diskussion"
Lohnenswerte Reiseziele, die nicht weit entfernt sind, stellte am Donnerstag (19. Februar) Manfred Sander vor. Beim Fotoklub präsentierte er Impressionen aus dem Dreiländereck Bayern/Österreich/Tschechien. Eine Premiere gab es in „Murphys Pilsstube“ mit der Aktion „Bilder zur Diskussion“.
Zusammen mit Ehefrau Sabine sah sich Sander in der Gegend um, in der drei Länder aneinanderstoßen. Sein Vortrag führte vor Augen, wie reizvoll und vielfältig Landschaft und Städte sind. Mit der Kamera sahen sich die beiden im Bayerischen Wald, in Oberösterreich, in Budweis, Passau oder beispielsweise am Wolfgangsee um. Der Bilderreigen spannte sich vom „Glasdorf“ über Städtebummel bis hin zu Fauna und Flora.
Sander präsentierte im Anschluss noch einen Rückblick zum Ausflug des Fotoklubs nach Pilsen. Zwei Tage ließen sich die Hobbyfotografen im vergangenen Oktober in den Bann der für sein Bier bekannten Stadt ziehen. Eine Brauereibesichtigung zählte ebenso zum Programm wie ein Besuch der Synagoge oder das gesellige Beisammensein.
Ein rundum positives Resümee zog Vorsitzender Bernhard Neumann zu der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Ausstellung „Granitblicke“. Anklang fand an dem Abend auch das Angebot Bilder zur Diskussion mitzubringen. Erfolgreich umgesetztes Ziel war es, aus Lob und Kritik zu lernen.
8.1.2026 Fotoklub blickt auf Ausstellungsjahr zurück
Auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr blickte am Donnerstag, 8. Januar 2026, der Fotoklub zurück. Highlight war die Ausstellung „Granitblicke“. Aber auch für die kommenden Monate haben sich die Amateurfotografen viel vorgenommen.
In „Murphys Pilsstube“ gab es zufriedene Gesichter, als die „Granitblicke“ zur Sprache kamen. Impressionen von 30 Fotografen sind seit Anfang Oktober und noch bis Anfang Februar in der KZ-Gedenkstätte zu sehen. Wirkungsvoll unterstützt wurde die Ausstellung von der KZ-Gedenkstätte, dem Förderverein für die Gedenkstätte, der Familie Kerbeck und von der Raiffeisenbank Floß.
Sehen lassen konnte sich aber auch das gesamte Jahresprogramm. Vorsitzender Bernhard Neumann spannte in seinem Bericht den Bogen von den regelmäßigen Klubtreffen bis hin zu Ausflugsfahren nach Pilsen oder zum Wildpark „Höllohe“. Dort gab es ein Treffen mit den Freunden vom den Teublitzer Fotoamateuren.
Weiter geht es am 19. Februar mit dem Vortrag „Dreiländereck Bayern/Österreich/Tschechien“ von Manfred Sander. An dem Abend kommt auch eine Neuerung zum Tragen. Unter der Vorgabe „Bilder zur Diskussion“ sind alle Besucher aufgerufen eine, zwei oder drei Aufnahmen mitzubringen. Sie werden, um aus Stärken und Schwächen lernen zu können, besprochen.
Zudem ist für die sehenswertesten Fotos eine Veröffentlichung geplant. Ein „Mitmach-Muss“ ist die Aktion nicht, allerdings ein Wunsch von Seiten der Vereinsspitze. Matthias Frischholz, Johanna Kerbeck-Zenz und Eduard Malzer steuerten an dem Abend weitere Berichte bei.

11.12.2025 Fotoklub Flossenbürg zeichnet „Bildermacher“ aus
Mit „meisterlichen“ Bildern beendete der Fotoklub das Vereinsjahr 2025. Am Donnerstag (11. Dezember) gab es in „Murphys Pilsstube“ viel Beifall für die Beiträge zum Jahreswettbewerb des Vereins.
Wenige Wochen zuvor hatten 17 Mitglieder jeweils drei Fotos eingereicht. „So viele, wie schon seit Jahren nicht mehr“, lobte Vorsitzender Bernhard Neumann das Engagement im Verein. Sieben Juroren vom renommierten Fotoclub Regenstauf bewerteten die Aufnahmen. Zwei von ihnen, Christian Greller und Dr. Dieter Popp, beteiligten sich an dem festlichen Treffen in Flossenbürg.
Mit seinen Bildern aus der Tierwelt, vom winzigen Insekt bis hin zum Storch auf Futtersuche, überzeugte Josef Schell die Jury. Er holte sich nicht nur den Meistertitel, sondern bekam im Weiteren die Auszeichnung für das beste Einzelbild. Es folgte Markus Müller. Den dritten Rang teilten sich punktgleich Reinhold Buchner und Erik Schidlack. Sie imponierten mit Eisenbahn-Impressionen oder einem geradezu atemberaubenden Bergpanorama.
Neumann und Technischer Leiter Manfred Bock gratulierten den Siegern. Respekt für die auf der Leinwand zu sehenden Wettbewerbsbeiträge hatten sich im Übrigen alle teilnehmenden Hobbyfotografen verdient. Vorgestellt wurde an dem Abend bereits das Programm für das kommenden Jahr. Der Bogen spannt sich von der Konzertfotografie bis hin zu Tipps für die Outdoor-Blitztechnik oder zur Ausflugsfahrt nach Krumau/CR.

13.11.2025 Mit der Kamera in den Metropolen unterwegs
Rund 40 Gäste nahm Cenk Uzman mit auf Reisen zu weit entfernten Metropolen. Auf der Leinwand in „Murphys Pilsstube“ durften sie sich mit dem Hobbyfotografen in den Großstädten umsehen. Unter der Überschrift „Menschen, Leben, Abenteuer“ hatte am Donnerstag (13. November) der Fotoklub zu der virtuellen Tour eingeladen.
Im Laufe der Jahre kam eine lange Liste mit Zielen zusammen, die Cenk Uzman gemeinsam mit Ehefrau Martina besuchte: „Uns ging es in erster Linie darum, das urbane Leben kennenzulernen. Und das aus etwas anderen Blickwinkeln, als von den meisten Touristen gewohnt.“ Die an dem Abend beleuchteten Aspekte reichten von der Industrie über die Architektur bis hin zum Leben der Menschen.
Gespannt verfolgten die Zuschauer die Bilder und Erzählungen aus Wien, Budapest, Hamburg, Prag, New York oder beispielsweise Istanbul. Der Autor mischte zwischen die Stationen zusätzlich Bilder aus der Heimat. Überraschend gut fiel die Beteiligung beim Jahreswettbewerb aus. 17 Fotoklubmitglieder reichten ihre schönsten Impressionen ein. Als Jury konnten der Flossenbürger Verein den Fotoclub Regenstauf gewinnen.
Das Ergebnis ist bei der Jahresabschlussfeier am 11. Dezember zu sehen. Viel Lob vom Vorsitzenden Bernhard Neumann gab es rund um die noch bis zum 1. Februar 2026 laufende Ausstellung „Granitblicke“. Das Niveau der Bilder und das Anpacken beim Aufbau in der Wechselausstellungsfläche der KZ-Gedenkstätte habe beeindruckt: „Nicht zu vergessen auf die Unterstützung von Seiten der Gedenkstätte und die finanzielle Hilfe durch den Förderverein für die Gedenkstätte.“

31.8.2025 Entspannung im Wildpark vor dem Ausstellungsstart
Ein mit großer Spannung erwartetes Ereignis rückt näher. Die Vorbereitungen für die Ausstellung „Granitblicke“ des Fotoklubs laufen auf Hochtouren. Sie wird vom 3. Oktober 2025 bis zum 1. Februar 2026 zu sehen sein.
Grundlage für die Bilderschau mit einem Querschnitt von mehr als 30 Hobbyfotografen aus verschiedenen Bereichen der Oberpfalz war ein Workshop im Frühjahr 2024. Einen Tag lang sahen sich die Teilnehmer auf dem sogenannten OSTi-Gelände um. In dem ehemaligen Steinbruch und den angrenzenden Gebäuden entstanden Aufnahmen mit Übersichten oder auch mit Details.
Tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungen kommt von der KZ-Gedenkstätte, insbesondere von Caroline Emig und von Johannes Lauer. Zur Verfügung gestellt wurde auch der Wechselausstellungsbereich im Gebäude der ehemaligen Häftlingsküche. Vor dem Start der vier Monate zu sehenden Bilderschau ließ es eine Abordnung des Vereins ruhiger angehen.
Am Sonntag, 31. August, sahen sich die Fotografen im Wildpark Höllohe bei Teublitz um. Das herrlich gelegene und perfekt gepflegte Gelände war nicht das einzige Ziel. Viel Freude bereitete das Treffen und der Erfahrungsaustausch mit den Fotoamateuren Teublitz. Die Gruppe hat für ihre Aktivitäten den Wildpark quasi vor der Haustür. Daneben gibt es zahlreiche weitere Aktionen, auch für neue Interessenten.

10.7.2025 Zu Gast bei Freunden in Israel
Wenige Wochen vor dem Terroranschlag der Hamas im Oktober i2023 besuchten Johannes und Peter Sailer Freunde in Israel. Am Donnerstag, 10. Juli, erinnerten die beiden auf der Leinwand an die unvergesslichen Erlebnisse.
Fast 40 Interessenten hatten sich an dem Abend beim Fotoklub eingefunden. Mit Bildern und Erzählungen schilderten Vater und Sohn ihre Impressionen von der Reise. Anlass dafür waren die freundschaftlichen Kontakte zu Ronen Katz, den Sohn eines inzwischen verstorbenen KZ-Häftlings. Katz beteiligte sich regelmäßig an den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Befreiung.
2023 kam es zum Gegenbesuch in Israel. „Wir haben es nicht bereut. Es waren unvergessliche Erlebnisse“, betonten die beiden Referenten. Los ging es in Tel Aviv und Jaffa, den Metropolen an der Mittelmeerküste. Von hier aus machten sich die Sailers auf zu Ausflügen in die Umgebung. Eindrucksvolle Aufnahmen entstanden in den kargen Wüsten- und Steinlandschaften.
Abstecher zu einer Oase, einem Kibbuz und zum Toten Meer wurden ebenfalls gekonnt mit der Kamera festgehalten und an dem Abend in „Murphys Pilsstube“ präsentiert. Gemeinsam mit Ronen Katz ging es weiter nach Jerusalem: „Eine überwältigende Stadt mit ebenso überwältigenden Impressionen. Der Bogen spannte sich vom Tempelberg bis hin zur Klagemauer.“
Im Norden von Israel waren noch Zeitzeugnisse aus dem sogenannten „Sechs-Tage-Krieg“ zu sehen. Ein etwas mulmiges Gefühl stellte sich bei der Fahrt zu den Golanhöhen ein. Lange anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für die Bilderserie und die spannenden Schilderungen.
Weiter geht es beim Fotoklub nach der Sommerpause mit den Vorbereitungen für eine geplante Ausstellung. Sie läuft ab dem 3. Oktober in der Wechselausstellungsfläche der Gedenkstätte. Zu sehen sind Fotos von einer Exkursion durch den sogenannten „OSTI-Steinbruch“ beziehungsweise in den angrenzenden Geb.Gebäuden.

12.6.2025 Die Ausstellung im Blick
Ein besonderes und gleichermaßen wichtiges Treffen stand beim Fotoklub im Kalender. Die Amateurfotografen trafen sich am Donnerstag (12. Juni) zur Auswahl der Aufnahmen für eine Ausstellung, die im Herbst startet.
In „Murphys Pilsstube“ wurden Bilder von rund 30 Workshop-Teilnehmern aus der ganzen Oberpfalz gezeigt. Sie machten im vergangenen Jahr bei der Exkursion „Lost Places“ mit. Eingefangen wurden mit der Kamera Impressionen des sogenannten OSTI-Geländes, mit Steinbruch und Gebäuden. Die Gedenkstätte und die Granitwerke Baumann unterstützten den Ablauf.
Leicht viel es bei dem Klubabend nicht, aus Übersichten, Details und Eindrücken aus ansonsten nicht zugänglichen Stationen auszuwählen. Zu sehen sind die großformatigen Bilder ab 3. Oktober für die Dauer von mehreren Monaten in der Wechselausstellungsfläche der Gedenkstätte. Besprochen wurden bei dem Treffen weitere organisatorische Fragen und zusätzlich auch noch die für Ende August geplante dreitägige Tour nach Leipzig.

10.4.2025 Genuss nicht mit dem Sucher, sondern in der Kehle
Das „Bildermachen“ spielte diesmal nur am Rand eine Rolle. Beim Fotoklub ging es am Donnerstag, 10. April, um einen ganz anderen Genuss, den schottischen Whisky. Thomas Pentner beleuchtete an dem Abend vielfältige Facetten rund um das edle Getränk.
Der Whisky-Experte hatte in „Murphys Pilsstube“ nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch Kostproben mitgebracht. Bei dem „Tasting“ zeigte sich, wie verschieden Farbe, Konsistenz, Geruch, Geschmack und Abgang sein können. Das reichte von mild bis hin zu rauchig und kräftig. Pentner beschränkte sich bei seinen Hinweisen auf den „Single Malt Whisky“. Er stammt aus einer Brennerei und wird nicht mit anderen Sorten verschnitten. Als Grundlage dient ausschließlich gemälzte Gerste.
Pentner verstand es, viele weitere Aspekte verständlich und spannend vorzustellen. Er spannte den Bogen vom Brennen oder die Holzarten der Fässer bis hin zur Dauer der Lagerung und dem Preis: „Über Billigware muss man sich nur ärgern. Qualität lohnt sich.“ Das bestätigte sich beim Versuchen der mitgebrachten Sorten, die zwischen 10 bis 16 Jahren gereift waren. Passend ergänzt wurde das Whisky-Tasting mit „Fish and Chips“. Darum kümmerte sich, ebenfalls ausgezeichnet, das Team von „Murphys Pilsstube“. Weiter geht es beim Fotoklub in wenigen Wochen mit einem Workshop in Regensburg. Dann rückt die Graffiti- und Street-Fotografie in den Blickpunkt.

13.3.2025 Mit der Kamera nach Borkum
Borkum erkunden, zumindest auf der Leinwand, das ließen sich 25 Mitglieder und Gäste nicht entgehen. Ein Vortrag beim Fotoklub informierte am Donnerstag, 13. März 2025, über die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometern größte der Ostfriesischen Inseln.
Reinhold Buchner hatte die faszinierenden Impressionen mit der Kamera eingefangen. Er verstand es, die Reize des Urlaubsparadieses gekonnt vorzustellen und die Lust auf ein persönliches Kennenlernen zu wecken. Der Hobbyfotograf sah sich in der Stadt Borkum um, rückte die Natur des Eilandes ins rechte Licht und stellte einen Querschnitt der Besonderheiten vor.
Den Bilderbogen spannte Buchner vom Hafen über die Leuchttürme, Seehundbänke und Badekarren bis hin zur Schmalspurbahn. Weitere gelungen komponierte Aufnahmen steuerten zu dem Abend in Murphys Pilsstube Karin Weinzierl und Erik Schidlack bei. Viel Arbeit nahm Andrea Hirmer auf sich. Sie brachte ein Fotobuch mit, in dem alle Ereignisse des vergangenen Jahres festgehalten sind. Weiter geht es beim Fotoklub am 10. April mit einem von Thomas Pentner gestalteten Treffen. Neben Bildern rund um den schottischen Whisky darf das edle Getränk auch probiert werden. Anmeldungen sind erforderlich.
Traurig stimmende Momente gab es an dem Abend auch. Vorsitzender Bernhard Neumann erinnerte an Franz Kramlinger und Alois Hanke. Die beiden Ehrenmitglieder verstarben vor Kurzem innerhalb weniger Tage: „Wir haben zwei Fotofreunde, ausgezeichnete Künstler und überaus engagierte Vereinsangehörige verloren. Das schmerzt sehr.“

13.2.2025 Auge in Auge mit wilden Tieren
Das wollten sich beim Fotoklub mehr als 30 Mitglieder und Gäste nicht entgehen lassen. Johanna Kerbeck-Zenz präsentierte den Vortrag „Wildes Leben“ mit imponierenden Naturaufnahmen.
Tiere, insbesondere Vögel, sind die große Leidenschaft der Fotografin. Seit Jahren beobachtet sie deren Leben in der freien Natur. Immer dabei die Kamera, mit der das Vorstandsmitglied des Vereins das Verhalten der Wildtiere beobachtet. Das Teleobjektiv ermöglicht es, deren Lebensraum nicht zu stören. Geduld, Wissen um Gewohnheiten und ortskundige Führer sind unabdingbar.
Auf acht Fotoexkursionen im In- und Ausland entstanden Tausende Aufnahmen. Die eindrucksvollsten hatte Kerbeck-Zenz am Donnerstag, 13. Februar, mit in „Murphys Pilsstube“ gebracht. Ein Schwerpunkt galt den gefiederten Freunden, vom Eisvogel über den Sperber oder den Turmfalken bis hin zum Steinadler.
Die Fotografin verstand es genauso, Steinböcke, Murmeltiere oder Feldhasen ins rechte Licht zu rücken. Faszinierend waren genauso die Bilder von Wölfen in der freien Wildbahn. Lange anhaltender Applaus war Lohn für einen unvergesslichen Abend.
Weiter geht es bei den Hobbyfotografen im März mit dem Reisebericht „Borkum“ von Reinhold Bucher. Einen Monat später lädt Thomas Pentner zum „Tasting-Abend“ und zu Bildern rund um das Thema „Whisky“ ein. Hinweise gab es zu Fotoreisen nach Regensburg und Leipzig. Begonnen haben die Vorbereitungen für eine Ausstellung, die im Oktober startet.

9.1.2025: Fotoklub startet in Ausstellungsjahr
Am Donnerstag, 9. Januar 2025, wurden beim Fotoklub die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Hobbyfotografen wählten in „Murphys Pilsstube“ ein Vorstandsteam, dem in den kommenden Monaten ein stattliches Maß an Arbeit bevorsteht.
Eröffnet wurde das von 17 Mitgliedern besuchte Treffen mit Rückblicken von Schriftführerin Andrea Hirmer, Kassier Matthias Frischholz und Revisor Eduard Malzer. Wichtige Stationen des zurückliegenden Jahres listete Bernhard Neumann auf. Der Vorsitzenden spannte den Bogen vom Workshop „Lost Places“ über den Ausflug zur Tirschenreuther Himmelsleiter bis hin zu den regelmäßigen Klubabenden.
Zu Ehrenmitgliedern wurden im Sommer aufgrund ihrer Verdienste Franz Kramlinger und Alois Hanke ernannt. An Peter Gruber, besser bekannt als „Murphy“, lag es, den Wahlgang abzuwickeln. An der Spitze stehend für die nächsten zwei Jahre Vorsitzender Bernhard Neumann, Technischer Leiter Manfred Bock, Kassier Matthias Frischholz und Schriftführerin Andrea Hirmer. Hinzu kommen Renate Bock, Johanna Kerbeck-Zenz, Jürgen Riebl, Manfred Sander und Eduard Malzer.
Aktionen für 2025 sind eine Tour nach Leipzig und besonders die geplante Ausstellung zum Workshop „Lost Places“. Der brachte mit Teilnehmern aus der ganzen Oberpfalz bemerkenswerte Ergebnisse. Die Impressionen rund um den sogenannten OSTI-Steinbruch mit seinen Gebäuden sind ab Oktober in der Wechselausstellungsfläche der KZ-Gedenkstätte zu sehen. Am Donnerstag ging es um grundsätzliche Vorgaben. Die ausgiebige Gesprächsrunde hatte Details zur Präsentation oder auch zum zeitlichen Ablauf zum Inhalt.

12.12.2024: Meisterliches beim Fotoklub
Spannend wurde es beim Fotoklub. Die „Bildermacher“ kürten die Vereinsmeister für das Jahr 2024. 16 Amateurfotografen hatten insgesamt 48 Aufnahmen eingereicht. Das Ergebnis des Wettbewerbs war am Donnerstag zu erfahren und auf der Leinwand zu bestaunen.
In „Murphys Pilsstube“ stellten Vorsitzender Bernhard Neumann und Technischer Leiter Manfred Bock die Fotos vor. Juriert hatten sie die renommierten „Fotoamateure Teublitz“. Das Wertungsteam schaute genau hin. Ein hauchdünner Vorsprung verhalf Josef Schell mit den drei Aufnahmen zum Meistertitel. Mit nur einem Punkt Rückstand landete Ehefrau Herta Schell auf Rang zwei. Den dritten Platz teilten sich Elke Englmaier und Markus Müller.
29 von 30 möglichen Punkten holten sich in der Einzelwertung Johanna Kerbeck-Zenz und Matthias Frischholz. Das Vogel-Pärchen und die Winterlandschaft faszinierten die Jury ebenso, wie die 25 Besucher. Lobende Worte von Neumann galten dem im Verein unter Beweis gestellten Engagement: „Dazu tragen unsere neuen und jungen Foto-Fans tatkräftig bei.“ Vorgestellt wurden bei dem Treffen auch das von Manfred Bock gestaltete Fotobuch zum 50-jährigen Gründungsjubiläum und das Programm 2025. Weiter geht es am 9. Januar. Dann mit der Jahreshauptversammlung und der Planung für die im kommenden Jahr geplanten großen Ausstellung.

14.11.2024: Fasziniert von Tradition und Moderne
In 50 Minuten ging es kreuz und quer durch den Oman. Jürgen Riebl nahm am Donnerstag die Besucher beim jüngsten Treffen des Fotoklubs mit auf die Reise in den Südosten der arabischen Halbinsel.
Die 25 Zuschauer in „Murphys Pulsstube“ ließen sich von den auf der Leinwand zu sehenden Bildern in den Bann ziehen. Riebl, der mit Ehefrau Christine in einer Gruppe in dem Sultanat unterwegs war, fing faszinierende Impressionen mit der Kamera ein. Das rund fünf Millionen Einwohner zählende Land zeigte sich bei der Tour von seiner schönsten Seite.
Der Amateurfotograf stellte die unterschiedlichen Landschaften vor, vom Gebirge über die Wüste bis hin zu Oasen und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Nicht fehlen durften Spaziergänge durch Märkte, hin zu mächtigen Forts, zu Moscheen und zu Palästen: „Moderne und Tradition reichen sich in Oman die Hand.“ Lange anhaltender Applaus war Lohn für die Präsentation.
Die Abgabe für die Vereinsmeisterschaft ergänzte das Programm an dem Abend. 16 Fotografen beteiligen sich an dem Wettbewerb, den die Fotoamateure Teublitz jurieren. Was bei der Zusammenkunft besonders auffiel, war die Bereitschaft neuer Mitglieder, im kommenden Jahr Klubabende zu gestalten. Vorgestellt wird die Übersicht für 2025 bei der Meisterschaftsfeier am 12. Dezember.

6. und 10.10.2024: Unterwegs mit dem Fotoklub
Ruhige Zeiten gab es für die Kameras nicht. Gleich mit mehreren Aktionen landete der Fotoklub Volltreffer. Die Resonanz auf das jüngste Klubtreffen sprengte bei den Amateurfotografen den Rahmen.
Mehr als 40 Interessenten machten sich mit Matthias Frischholz auf den Weg in den Südwesten der Niederlande. Ziel war die Provinz Zeeland, allerdings nur auf der Leinwand. Der Amateurfotograf stellte in „Murphys Pilsstube“ einen Landstrich vor, der unvergessliche Impressionen beim Urlaub mit Ehefrau Kathrin und den beiden Söhnen Finn und Henrik bot.
Die Familie genoss aber nicht nur das Strandparadies. Frischholz präsentierte am Donnerstag weitere Reize der Landschaft an der Nordsee. Hinzu kam ein Ausflug in die Geschichte, insbesondere zum Kampf gegen Sturmfluten. Faszinierendes wurde auch schon einige Tage vorher geboten. Zusammen mit Manfred Bock und Waltraud Malzer hatte Frischholz eine Wanderung organisiert.
20 Teilnehmer stiegen die in der Nähe von Tirschenreuth zu findende Himmelsleiter hinauf. Dort ließ sich die Aussicht über die Teichlandschaft genießen. Mit Genuss anderer Art ging es danach in der Gaststätte „Goldener Anker“ weiter. Eine Neuerung für den Modus der Jahresmeisterschaft erläuterte Manfred Bock. Der Technische Leiter verwies auf die Vorgabe für die Abgabe am 14. November. Für die drei Bilder gibt es nur noch eine Wertung. Es wird nicht mehr zwischen digital und analog differenziert.

12.9.2024: Ein Spaziergang durch Seoul
In ein 8500 Kilometer Luftlinie entferntes Land reiste am Donnerstag der Fotoklub. Allerdings nur auf der Leinwand. Zu bewundern war in „Murphys Pilsstube“ eine Serie von Michael Neumann. 20 Gäste kamen mit nach Seoul, der Hauptstadt Südkoreas.
Die Impressionen führten vor Augen, wie reizvoll und spannend die Tour in den fernen Osten war. Seoul mit rund zehn Millionen Einwohnern präsentierte sich als Urlaubsziel, das keine Wünsche offen ließ. Futuristische Gebäude prägen das Stadtbild ebenso, wie buddhistische Tempel oder alte Paläste.
Gekonnt mit der Kamera in Szene setzte Neumann auch die kulinarischen Angebote, die Einkaufspassagen, Märkte, Ausstellungen, historische Besonderheiten oder das Grün in Seoul. Nicht fehlen durfte ein Abstecher an die Grenze zu Nordkorea. Es waren bedrückende und intensive Bilder. Mit einem weiteren Reisebericht setzt der Fotoklub am 10. Oktober seine Treffen fort. Matthias Frischholz lädt ein zur Tour nach Zeeland in den Niederlanden.
Fest steht, dass der Verein die Ergebnisse des Workshops „Lost Places“ in einer Ausstellung präsentieren wird. 32 Teilnehmer aus der ganzen Oberpfalz sahen sich im sogenannten „OSTI-Steinbruch“ und in den anliegenden Gebäuden um. In den kommenden Wochen geht es um den Ausstellungsort und um den Zeitraum. Der nächste Termin steht bereits am 6. Oktober an. Dann geht es zu einer Wanderung zur Himmelsleiter bei Tirschenreuth.

11.7.2024: Miniaturwelten
Die Entscheidung ist gefallen. Der Fotoklub stellt die Ergebnisse des Workshops „Lost Places“ in einer Ausstellung vor. Realisiert werden soll die im Frühjahr des kommenden Jahres.
32 Teilnehmer aus der ganzen Oberpfalz sahen sich auf dem Gelände des sogenannten „OSTI-Steinbruchs“ und in den anliegenden Gebäuden um. Die KZ-Gedenkstätte und die Granitwerke Baumann ermöglichten die ganztägige Exkursion.
Beim Klubtreffen in „Murphys Pilsstube“ sprachen sich die Hobbyfotografen vor Kurzem dafür aus, die Ergebnisse nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen. Anfänger und Fortgeschrittene imponierten mit ausgezeichneten Aufnahmen. Die Ausstellungsvorbereitungen starten nach den Sommerferien.
Groß war die Freude an dem Abend über ebenso hochkarätige Bilder von Herta und Josef Schell. Das Ehepaar zeigte den Vortrag „Wunderwelten der kleinen Kreaturen“. Präsentiert wurden Impressionen, die in der heimischen Region entstanden. Die Bilder ließen ahnen, wie viel Geduld und Können erforderlich ist, um die oft nur wenige Millimeter oder Zentimeter großen Tiere in Szene zu setzen.
Der Reigen spannte sich von Schmetterlingen und Libellen über die Bewohner von Tümpeln bis hin zu Käfern und Spinnen. Mit Bildern zur Diskussion erläuterte Josef Schell die Anforderungen für die Ausflüge in die Miniaturwelten. Herta Schell überraschte mit einer Serie über Venedig. Ganz früh aufstehen hieß es dort, um die Reize der Lagunenstadt fast menschenleer einzufangen. Markante Gebäude und besondere Lichtstimmungen waren ebenso dabei, wie die Kanäle und die Gondeln.